Eine hohe Lebensqualität trotz Migräne?
Nina Bischoff
Der Wert der Lebensqualität wird vielen Menschen erst bewusst, wenn diese spürbar abnimmt. Migräne, die wiederholt und zunehmend häufiger auftritt, ist ein typisches Beispiel: Betroffene bemerken, dass ihre Lebensqualität eingeschränkt ist.
Doch was bedeutet das konkret?
Migräne beeinträchtigt Ihr Wohlbefinden unmittelbar. Kopf und Körper geraten aus dem Gleichgewicht und der Schmerz dominiert Ihren Alltag, bis eine wirksame Behandlung greift. Ein rasch und nachhaltig wirksames sowie gut verträgliches Medikament kann eine deutliche Verbesserung bringen. Viele Betroffene berichten, dass sie sich wieder handlungsfähig fühlen und ihren Alltag aktiv gestalten können.
Gleichzeitig kann Migräne den eigenen Ruf und das Selbstbild belasten. Menschen mit Migräne sind leistungsfähig, jedoch mit Unterbrechungen. Häufige und unvorhersehbare Attacken erschweren eine verlässliche Teilnahme am beruflichen und sozialen Leben. Ein daraus entstehender Rückzug kann die Lebensqualität zusätzlich beeinträchtigen.
Darüber hinaus kann Migräne zentrale Lebensbereiche bedrohen: den Arbeitsplatz und somit das Einkommen, die schulische und berufliche Entwicklung, zwischenmenschliche Beziehungen im privaten und kollegialen Umfeld, das Selbstverständnis, persönliche Zukunftspläne, Träume und Hoffnungen. Wiederkehrende oder chronische Kopfschmerzen können die Sicht auf das eigene Leben trüben.
Möchten Sie Ihren Mitarbeitenden einen migraine friendly workspace bieten? Erfahren Sie mehr zu unserem e3-Label und kontaktieren Sie uns.

Für manche Betroffenen beginnt diese Belastung bereits, wenn alle paar Wochen eine schwere Migräneattacke auftritt. Müssen Sie jedoch an 8 bis 10 Tagen im Monat Medikamente gegen die Schmerzen einnehmen, ist Ihre Lebensqualität bereits deutlich eingeschränkt. Spätestens dann sollten Sie mit Ihrer behandelnden Neurologin oder Ihrem Neurologen über eine vorbeugende medikamentöse Therapie sprechen.
Was können Sie selbst tun?
Informieren Sie sich umfassend über Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Vorbeugestrategien, beispielsweise über die fachlich geprüften Inhalte auf dieser Website. Zudem kann eine ergänzende Beratung hilfreich sein. Eine schmerzpsychotherapeutische Begleitung bietet Ihnen wissenschaftlich fundierte Methoden, die Ihren Umgang mit der Erkrankung nachhaltig verbessern können.